USV im Büro

Nach den Ereignissen im letzten Monat bin ich ein wenig ins Grübeln gekommen. Wir haben hier immerhin einiges an Elektronik und das meiste davon reagiert auf plötzlich wegfallenden Strom nicht sonderlich gut – gerade die Festplatten in den Computern mögen sowas z.B. gar nicht.

Nun ist hier bei diesem Ausfall nichts passiert, d.h. alles ist noch heile, aber grundsätzlich war das durchaus schon eher glücklich. Und da hier in unserem Umfeld zurzeit massiv gebaut wird (Lübeck baut seine Fußgängerzone um, der Weg zur Arbeit bedeutet für uns quasi quer durch die Baustelle laufen zu müssen) und das ganze auch noch einige Jahre andauern wird ist die Chance recht groß, dass irgendwann doch mal ein Bagger oder ähnliches die Stromversorgung kappt, mal abgesehen davon dass so Vorfälle wie im Juni natürlich auch mal wieder passieren können.

In mir reifte also der Entschluss, eine USV für das Büro anzuschaffen. Die Server im Rechenzentrum sind natürlich schon immer entsprechend abgesichert gewesen (da stehen Dieselgeneratoren für den Notfall), unser Büro aber nicht. Nun kann man von einer Büro-tauglichen USV (wie gesagt, die Server im Rechenzentrum sind da eine ganz andere Geschichte) nicht erwarten, dass man damit unendlich nahtlos weiter arbeiten kann, das sind nur wenige Minuten, die so eine Büro-USV überbrückt. Aber wenn das alles dabei hilft, dass die Kommunikation für eine Zeit aufrecht erhalten bleiben kann (Fritzbox und das Telefon werden daran gehängt) sowie die Computer ordentlich runtergefahren werden ist schon eine Menge geholfen und macht sich spätestens dann bezahlt, wenn ansonsten Festplatten defekt wären o.ä.

Die Wahl ist übrigens auf die APC RS550 gefallen, von denen in Zukunft 2 Stück hier ihren Dienst tun werden. Sie bietet für den geplanten Einsatzzweck genügend Reserve und ist zudem keine so gewaltige Investition.

Morgen, spätestens Anfang nächster Woche werde ich sie installieren und dann mal aus dem Alltagsbetrieb berichten (u.a. einfach mal den Stecker ziehen 😉 )

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